
MillionBillionFileSystem (MBFS)
Unendliches Filesystem
Die Menge von Einträgen in Filesystemen unterliegt nicht unbedingt harten Grenzen, trotzdem können in gängigen Systemen wie NTFS oder ext3 nicht beliebig viele Einträge erzeugt werden. Das MillionBillionFileSystem hebt die bestehenden Limitierungen von Windows- und LINUX-Filesystemen hinsichtlich der Anzahl zu verwaltender Files auf.
Statische Ablagen
Selbst bei einer Aufhebung der Limitierung wird ein Filesystem mit zunehmender Menge der Daten träger. Das MBFS wahrt dagegen die Flexibilität und eignet sich deshalb besonders für statische Ablagen wie E-Mailarchive, Verbindungsdaten in der Telekommunikation, Produktionsberichte, Gesprächsaufzeichnungen, Musik- und Videoaufnahmen. Solche Aufgaben stellen die Unternehmen bisher vor ungelöste Probleme, da diese Daten über Jahrzehnte gespeichert bleiben sollen. Herkömmliche Filesysteme können aber maximal 50-100 Mio. Files sinnvoll verwalten, was für ständig wachsende Datenmengen oft nicht ausreicht.
Unabhängig von Speicherort und -medium
Durch eine nahtlose Integration des MBFS in den ARCHIVEMANAGER kann sich das Filesystem auch über unterschiedliche Datenträger (Disk, Tape) und Lokationen ausbreiten.
Nicht überschreibbar
Um versehentliche oder absichtliche Löschungen und Änderungen zu verhindern, können die Filesysteme im MBFS mit WORM-Optionen versehen werden. Unterlagert können auch WORM-Datenträger verwendet werden.
Funktionsweise
Zwar ist der Namensraum von Filesystemen hierarchisch aufgebaut und kann damit unendlich viele Einträge verwalten, gängige Ausführungen (z.B. NTFS, ext3) haben aber eine zentrale Verwaltungstabelle, die nicht hierarchisch arbeitet und mit zunehmender Anzahl von Einträgen auch träger wird. Um diese Beschränkungen zu umgehen, verteilt das MillionBillionFileSystem die Eintragungen der MasterFileTable oder i-Nodes ebenfalls hierarchisch. Aus Subdirectories werden so Sub-Filesysteme und aus einem großen Filesystem viele kleine, die nach außen jedoch wie ein Einziges erscheinen.